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Übergabe Resolution der Stahlindustrie im Bremer Rathaus

Um die Zukunft der Stahlindustrie in Bremen zu sichern, haben IG Metall Küste und die IG Metall Bremen, Vorstand und Interessenvertretung der Mitarbeiter von ArcelorMittal Bremen im Rathaus eine gemeinsame Erklärung zum Erhalt einer starken und wettbewerbsfähigen Stahlindustrie in Bremen, Deutschland und Europa abgeben.

Die europäische Politik hat die Axt an die Arbeitsplätze und den Umweltschutz in Europa angelegt. Mit dem Präsidenten des Senats und Bremer Bürgermeister soll nun auf Bundesebene verhandelt werden. So soll die Beschäftigung in Bremen sowie ein aktiver Beitrag in den Umweltschutz gesichert werden. Stahl ist Zukunft und Bremen ist Stahl.

Das Thema der Gespräche im Rathaus war das Stahlwerk in Bremen und die Zukunft der Stahlindustrie. Dieser wurde im Zusammenhang mit der internationalen Lage und dem Emissionsschutz diskutiert. Erreicht wurde eine Vereinbarung über weitere Schritte zur Sicherung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Stahlindustrie.

Bei der Diskussion ging es um Fragen zum Thema Emissionsschutz. Durch steigende Kosten für CO2-Zertifikate für Stahlunternehmen wird die Produktion unter umweltfreundlichen Bedingungen immer schwieriger. Damit ist die Zukunft des Standortes in Bremen gefährdet.

Mit der Aktion am Bremer Rathaus sollte auch öffentlich ein Bild dieser neuen Herausforderungen geschaffen werden. Dabei sollte vor allem der Unterschied der Produktionsbedingungen in verschiedenen Ländern sichtbar werden.

Die Stahlindustrie ist der Beginn der Wertschöpfungskette. Der wirtschaftliche Erfolg in Bremen und Deutschland muss auf diese Kette setzen und ist damit systemrelevant.

Die Stahlindustrie ist eine unserer Kernindustrien und hat damit eine große Bedeutung für die direkten Arbeitsplätze. Aber auch die indirekte Wirkung auf andere Branchen ist wichtig. Die Bremer Stahlproduktion ist Spitzenklasse.