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Neue Produkte im Warmwalzwerk

Stahl ist ein vielseitiger Werkstoff, der kontinuierlich weiterentwickelt wird. Das Bremer Expertenteam von ArcelorMittal Bremen entwickelt gemeinsam mit den Forschungszentren in Frankreich und Belgien neue Stahlsorten, die den höchsten Kundenanforderungen entsprechen.

Im Bremer Warmwalzwerk werden unterschiedlichste Stahlprodukte produziert.

In Bremen werden unter anderem verschiedene Produkte für die Automobilindustrie entwickelt. Außerdem Röhrenstähle und verschleissfeste Werkstoffe im hochfesten Bereich, die hauptsächlich in der Bauindustrie eingesetzt werden.

Das Qualitätswesen arbeitet bei Produktentwicklungen, neben der Forschung und Entwicklung, vor allem eng mit den einzelnen Betrieben zusammen, um Prozessschritte abzustimmen und die Versuche gemeinsam zu planen. Nur so kann ein gutes Produkt entwickelt werden.

Bei der Entwicklung von neuen Produkten orientiert sich ArcelorMittal am Markt. Neben Kundenwünschen werden dazu auch Ideen aus dem Forschungszentrum geprüft. Ein Komitee im Konzern entscheidet, welche Produkte entwickelt werden.

Wenn die Entscheidung positiv ausfällt und ein Produkt in Bremen produziert werden soll, werden erste Versuche begleitet und die hergestellten Produkte erprobt.

Stimmen die Produkteigenschaften, wird die Reproduzierbarkeit des Produktes geprüft. Anschließend werden kleinere Mengen für Pilotkunden produziert und die Einsatzeigenschaften untersucht. Danach geht ein Produkt dann in die Serienproduktion.

Im Warmwalzwerk wurden einige Optimierungen durchgeführt. So wurde eine neue Schere eingesetzt, die Kühlung verbessert und ein neuer Haspel installiert. Außerdem wurde eine neue Beprobungsanlage in Betrieb genommen.

Die Einführung eines neuen Produktes dauert bis zu 2 Jahren. Die Erwartungshaltung nach dieser Zeit ist groß, vor allem im Hinblick auf die Serienproduktion und die Rückmeldung vom Kunden.

Derzeit werden hochfeste Stähle entwickelt. Zur Erreichung ihrer Festigkeit werden diese im Warmwalzwerk heruntergekühlt und in der Glüherei einer Glühbehandlung unterzogen. Eine große Herausforderung sind dabei die Verpackung und die Logistik.