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Verfügbarkeit der Bindemaschinen im Bereich Haspel Warmwalzwerk

Eine hohe Anlagenverfügbarkeit ist Voraussetzung für einen reibungslosen Produktionsablauf. Um wiederkehrende Störungen der Bindemaschinen an der Haspelanlage im Warmwalzwerk von ArcelorMittal Bremen zu beheben, wurde in diesem Bereich ein Optimierungsprojekt gestartet.

Im Rahmen eines Reparaturstillstands wurden die Bindemaschinen ausgebaut, um eine Optimierung vorzunehmen.

Die Bindemaschine sorgt dafür, dass das Material mit einem Signodeband gut fixiert wird. So kann das Coil sicher transportiert werden und es entstehen keine Qualitätsverluste.

Seit 2007 gab es Probleme mit den Bindemaschinen. Diese waren zeitweise der größte Störfaktor im Warmwalzwerk.

Je nach Güte des Stahls ist das Abbinden der gewalzten Coils absolute Pflicht, da es sonst unkontrolliert aufspringen kann.

Für die Optimierung der Bindemaschinen wurden zunächst der Bindekopf und der Bindevorgang im Detail analysiert.

Auch der Bindebandkanal und die Bandschwerter wurden eingehend untersucht. Die Ergebnisse der Analysen wurden in unterschiedlichen Tests angewendet.

Dank dieser Optimierungen konnte die Verfügbarkeit der Bindemaschinen von ca. 60 % im Jahr 2012 auf 98 % gesteigert werden.