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Menschenzug auf den Bremer Marktplatz

Rund 2.000 Mitarbeiter von ArcelorMittal Bremen und Partnerfirmen sind am Dienstag in einem großen Marsch vom Stahlwerk im Bremer Norden bis zum Marktplatz in die Innenstadt marschiert, um sich für fairen Wettbewerb sowie effizienten Handels- und Klimaschutz einzusetzen.

Noch gibt es eine realistische Chance, die geplanten Import-Stähle nach Europa zu verhindern. Klimaschutz beginnt mit Stahl und mit Stahl aus Bremen.

ArcelorMittal Bremen ist bereit zu handeln. Der Erwerb von CO2-Zertifikaten mit Kosten im zweistelligen Millionenbereich kann nicht dauerhaft aufgebracht werden.

In Brüssel muss die Situation verstanden werden, in der sich die europäische und deutsche Stahlindustrie derzeit befindet. Es muss endlich etwas unternommen werden.

Mit dem Menschenzug von ArcelorMittal Bremen durch die Bremer Innenstadt wurde ein Zeichen gesetzt. Abschluss des Marsches war eine Kundgebung auf dem Bremer Rathausplatz.

Die europäische Stahlindustrie steckt in einer schweren Krise. Neben einer schwächelnden Konjunktur liegt das vor allem an unfairen Wettbewerbsbedingungen und an der nicht ausreichenden Unterstützung der Politik.

ArcelorMittal Bremen übernimmt Verantwortung und hat bereits einen CO2-Reduktionsplan vorgelegt, der eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes von 25 % in 10 Jahren vorsieht.

ArcelorMittal Bremen spricht sich deutlich für Klimaschutz aus, gestaltet die Produktion klimafreundlich und schafft für die Zukunft der kommenden Generationen eine lebenswerte Umwelt.

Klimaschutz und Stahlproduktion gehören zusammen. Eine Verlagerung der Produktion gefährdet das globale Klima und die Arbeitsplätze in der europäischen Stahlindustrie.

Die Stahlproduktion in Europa, in Deutschland und vor allem in Bremen muss weitergeführt werden. In Bremen wird der Stahl klimafreundlich produziert.

Der Standort ArcelorMittal Bremen muss geschützt werden, auch durch politische Regelungen. Dafür hat die Regierung in Bremen immer gekämpft und wird auch in Zukunft dafür kämpfen.

Die Bundesregierung sollte beim Thema Klimaschutz nicht auf die Bremse treten, sondern sich ein Vorbild bei ArcelorMittal nehmen und Mut zeigen. Der Klimaschutz ist eine weltweite Herausforderung, bei der es eine globale Lösung braucht. Alle müssen an einem Strang ziehen.

Wenn die Beschäftigung hier in Bremen zurückgeht, entsteht nicht nur ein ökonomisches, sondern ein großes soziales Problem. Dies gilt es zu verhindern und das muss sich der neue Senat auf die Fahne schreiben.

Das eine Herz schlägt für Stahl, das andere Herz schlägt für das Klima. Die Herzensangelegenheiten von ArcelorMittal Bremen müssen sich in den Koalitionsverhandlungen wiederfinden.