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Neuer Sicherheitsstandard im Schienenverkehr

ArcelorMittal hat einen Standard zur Vermeidung von kritischen Ereignissen im Schienenverkehr entwickelt. Auch bei ArcelorMittal Bremen wird die Sicherheit in diesem Bereich erhöht.

Weltweit und auch in Bremen kommt es zu schweren Unfallereignissen an Bahnübergängen. Die wesentliche Ursache hierfür liegt im persönlichen Fehlverhalten der Autofahrer.

Durch fehlende technische Sicherungen der Bahnübergänge wird dieses Fehlverhalten noch begünstigt. Die Bedeutung des Andreaskreuzes wird vorsätzlich und rücksichtslos ignoriert.

Da Unfälle an Bahnübergängen auch immer das Potenzial für tödliche Ausgänge haben, hat ArcelorMittal einen neuen Standard für das Queren von Bahnübergängen eingeführt.

Dieser Standard sieht vor, dass an sämtlichen nicht-technisch gesicherten Bahnübergängen zusätzlich zum Andreaskreuz ein Stop-Schild angebracht wird. Somit müssen alle Fahrzeuge, die hier die Schienen queren, vollständig zum Halten gekommen sein.

Es kommt nahezu täglich zu gefährlichen Situationen am Bahnübergang. Der neue Standard gibt Hoffnung, dass zukünftig erzwungenermaßen mehr auf den Bahnverkehr geachtet wird und es zu weniger Unfällen kommt.

Als Lokführer kann man sich nie sicher sein, ob der Autofahrer die Lok wirklich gesehen hat und vorschriftsmäßig zum Stehen kommt. Der neue Standard ist hier sicherlich hilfreich.

Bei Dunkelheit wird die Gefahr am Bahnübergang oft unterschätzt. Mit zusätzlichen Stoppschildern ist es klar, dass Autofahrer an Bahnübergängen anhalten müssen.