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Neues Logistikkonzept im Hafen von ArcelorMittal Bottrop

Beitrag: #504 Neues Logistikkonzept im Hafen von ArcelorMittal Bottrop
Datum: 09.12.2014
Länge: 4:27 Minuten
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Bei ArcelorMittal Bottrop ist im Hafen ein neues Logistikkonzept für den Kohlen- und Koksumschlag umgesetzt worden. Damit konnte die Leistung deutlich erhöht und auf die neuen Anforderungen beim Import und Export von Rohstoffen reagiert werden.

Der Anteil von Importkohlen hat sich in den letzten sieben Jahren von 30 % auf 80 % vervielfacht. Um diese gestiegenen Mengen im Hafen zu verarbeiten, musste eine neue Logistik erstellt werden.

Durch das neue Hafenkonzept konnten die Kapazitäten nahezu verdoppelt werden. Aktuell können bis zu 44.000 Tonnen Importkohlen pro Woche gelagert und der Produktion zur Verfügung gestellt werden.

Bei der Umsetzung des neuen Hafenkonzepts hat der Umweltschutz eine zentrale Rolle gespielt. So wurden verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung der Staub- und Lärmemissionen durchgeführt, wie z. B. die Einhausung der Bandanlagen, der Einsatz von Teleskopabwürfen oder der Einsatz von Elektrobaggern.

Arbeitssicherheit hat bei ArcelorMittal höchste Priorität. Durch die neu gebauten Bandanlagen erfolgt der Transport der Kohle über die Gleise, ohne die bisher eingesetzten LKWs. So ist die die Arbeit im Hafen für die Mitarbeiter noch sicherer geworden.

Die Kohlen werden über den Rhein-Herne-Kanal zu ArcelorMittal Bottrop verschifft und dort zwischengelagert.

Ziel der neuen Logistik war eine größere Flexibilität bei der Be- und Entladung der Schiffe im Hafen. So können die Schiffe zukünftig mit zwei mobilen Kränen bedient und für den Kunden auch weitere Rohstoffe wie Koks geladen werden.

Die Entladung der Schiffe kann für den Transport zum Tiefbunker direkt in Waggons erfolgen und anschließend dem Mischbett bei ArcelorMittal Bottrop zugeführt werden. Über die neuen Bandanlagen ist darüber hinaus auch eine Zwischenlagerung möglich.