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Reduzierung von Staubemissionen auf den Kohlemischhalden

Der Umweltschutz gehört neben der Arbeitssicherheit mit zu den wichtigsten Unternehmenszielen von ArcelorMittal Bottrop. Ein Ziel ist die Reduzierung der Staubemissionen im Bereich der Kohlemischhalden.

Auf der Kohlemischhalde wird der Wochenvorrat Kohle für die Koksproduktion gehaldet. ArcelorMittal Bottrop hat insgesamt zwei Halden. Während die eine Halde aufgehaldet wird, wird die andere Halde parallel abgehaldet und der Produktion zugeführt.

Eine fertige Kohlemischhalde umfasst bis zu 48.000 Tonnen Kohle. Die Halde besteht aus 10 unterschiedlichen Sorten Kohle, die aus Ländern auf der ganzen Welt nach Bottrop gebracht werden.

Eine Kohlemischhalde ist bis zu 10 Meter hoch, 40 Meter breit und 200 Meter lang und bietet damit eine relativ große Angriffsfläche für den Wind. Bei hohen Windstärken kann es zu Verwehungen kommen.

Um diese Verwehungen zu reduzieren, wurden unterschiedliche Maßnahmen ergriffen. So wird die Kohlemischhalde regelmäßig mit einem Bindemittel bedüst damit die Oberfläche verkrustet.

Um die optimale Bedüsung der Kohlemischhalde sicherzustellen, ist eine Verdopplung der Regler geplant. Zusätzlich soll eine Windmesseinrichtung am Absetzer installiert werden.

Die Windmesseinrichtung soll sicherstellen, dass der Absetzer bei Windgeschwindigkeiten, die eine Verwehung auslösen könnte, stehen bleibt und damit keine Verladung mehr stattfindet.

Weiter ist geplant, die Umhausung des Absetzers zu optimieren und diesen zukünftig um 360 Grad zu schließen und strukturiert nach unten zu führen.

Zusätzlich soll der Absetzerabwurf so eingestellt werden, dass der Arm abhängig von der Haldenhöhe verfahren werden kann. So soll die Abwurfhöhe über dem Haldenkamm so gering wie möglich gehalten werden.

Durch die Umweltschutzmaßnahmen soll vor allem der Staubniederschlag reduziert und damit ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft sichergestellt werden.